DAS BILD AN DER MAUER IST VERGANGENHEIT - DOCH DER RISS LEBT WEITER 

An der Albigna Staumauer des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz), inmitten der Bündner Bergwelt, hat die Künstlerin und Alpinistin Maya Lalive ein 1.300 Quadratmeter grosses Kunstwerk installiert. Das Originalbild hängt vom vom 5. bis 28. August 2016 an der Staumauer und durchläuft zwischen September und November 2016 seine Transformation. Im Anschluss ruft es als originale Teil-Elemente weiterführende Umsetzungsansätze ins Leben.

DER RISS | LA FESSURA ist nicht für das Museum gemacht, sondern ein Werk auf Zeit in freier Natur.

Über die 765 Meter breite und 130 Meter tiefe Staumauer geworfen, ist eine Kunstintervention entstanden, die sich mit dem auseinandersetzt, was das Tal ausmacht: Fels, Wasser, Licht und Farben. 

Ein Riss sprengt Dimensionen und ist gleichzeitig Quelle neuen Lebens. Der Riss ist eine Urkraft der Natur und steht für Vergänglichkeit, steht für Veränderungen aus denen immer etwas Neues entsteht.