Feierlicher Etappenhalt

Am 6. November haben Freunde, Sponsoren und  Gäste in der stimmungsvollen Ausstellungshalle von Maya Lalive im Linthpark Glarus Süd in Linthal die Geschichte von DER RISS | LA FESSURA gefeiert. Eine wichtige Etappe ging damit zu Ende.

Höhepunkt war die Vorpremiere des professionellen Dokumentarfilmes zur Kunstintervention an der Albigna Staumauer im Bergell vom Sommer dieses Jahres. Gebannt folgten die Gäste den Tiefen und Höhen des Projekts und seiner Protagonisten. Der Film wird zur gegebenen Zeit  öffentlich zugänglich gemacht. Bis dahin bleibt er der Erinnerung der Gäste vorbehalten.

Dies gilt auch für die Gedanken, derjenigen, welche das Werk in natura  gesehen oder erlebt haben und diese im Gipfelbuch nieder geschrieben und gezeichnet haben sowie die Originalteilbilder für die Sponsoren, geprägt von Gebrauchsspuren und von der Willkür der Natur.

 

DER ERSTE TEIL DER TRANSFORMATION

Bei strahlendem Sonnenschein fand in Villmergen, bei der Firma richnerstutz ag, die erste Transformation von DER RISS | LA ESSURA statt. Die von der Staumauer abmontierten Teilbilder wurden in einzelne, kleinere Bilder zerschnitten. Jedes ein Original für sich.

Die Mehrzahl gehört den Sponsoren und Gönnern, die sich mit ihrem Unterstützungsbeitrag als Gipfelstürmer und Seilschaftspartner ihr Orginalteilbild von DER RISS | LA ESSURA erworben haben.

Rund 400 Quadratmeter gehen integral auf Reisen - als neue Kunstwerke, die neuen Bestimmungen zugeführt werden. 

Und einige wenige Reststücke bleiben im Besitz der Künstlerin. Sie werden zu Bildern verarbeitet und können danach käuflich erworben werden. 

Die Geschichte von DER RISS | LA FESSURA geht weiter.

DER RISS | LA FESSURA - ABSCHIED VON DER ALBIGNA - AUF ZU NEUEN UFERN

Bei bitterer Kälte und eisigem Schneetreiben wurde Der RISS  | LA FESSURA am 13. Oktober demontiert. Stück um Stück fiel von der Mauer.. Die Einzelteile wurden verpackt und treten in diesen Tagen ihre Reise in den Linthpark Glarus Süd an, wo die Künstlerin Maya Lalive ihr Atelier hat Dort werden sie zu neuen Kunstwerken verarbeitet. Die Geschichte von DER RISS I LA FESSURA geht weiter.  

Ein kleines Teilstück am Wandfuss wird - von Schnee und Eis bedeckt  und vom Albigna Geist beschützt  - auf der Albigna überwintern müssen und wohl erst im nächsten Sommer zu neuen Bestimmungen aufbrechen.

 

Mehr dazu in der Medienmitteilung vom 14. Oktober 2016

Mehr dazu in der Medienmitteilung vom 14. Oktober 2016

13. OKTOBER 2016 - DER GIPFEL IST ERKLOMMEN - DER RISS | LA FESSURA KEHRT INS ATELIER NACH LINTHAL ZURÜCK

DER RISS | LA FESSURA wird am Donnerstag, 13. Oktober 2016 über die Mauer geworfen und abmontiert. Der eigentliche Abwurf ist zwischen 10 Uhr und 14 Uhr geplant. 

Zuschauer auf eigene Faust sind herzlich willkommen. Wir selber sind mit Abmontieren beschäftigt. Achtung: Die Albigna-Seilbahn hat Mittagspause zwischen 1130 und 13 Uhr. Bei schönem Wetter empfiehlt sich die kurze Wanderung zur Albigna-Hütte.

 

WIE SICHER SIND STAUMAUERN EIGENTLICH IN DER SCHWEIZ?

Das Kunstwerk DER RISS | LA FESSURA an der Albigna Staumauer hat bei Berggängern, Besuchern und Medienleuten die Frage aufgeworfen, wie es in der Realität um die Sicherheit solcher Bauwerke bestellt sei. Ob hierzulande ein effektiver Riss in einer Mauer unbemerkt passieren könnte. 

Dank hoher gesetzlicher Anforderungen und der kompetenten Sicherheitsaufsicht durch das Bundesamt für Energie respektive der Sekton Aufsicht Talsperren (www.bfe.admin.ch/themen)  sind demnach die grossen Stauanlagen in der Schweiz sicher. Ein Riss kann unbemerkt in diesem Ausmass nicht entstehen;. Mögliche Einflussfaktoren – beispieslweise Geländeveränderungen – müssen von den Betreibern regelmässig überprüft werden. Bund und Kantone verfügen zudem über ein Notfall-, Krisen und Kontinuitätsmanagement um die Bevölkerung auch in außerordentlichen Situationen zu warnen und zu beschützen.